Simast Cané | Ulbanadh

  • Allgemein


    Name: Simast Cané

    Bezeichnung unter den Schamanen: Ulbanadh

    Alter: 42

    Geschlecht: männlich

    Abstammung/Herkunft: Geboren in den vier Völker Welten, in einem kleinen Dorf in der weißen Wüste. Aufgewachsen in Torusha, im Tempel erzogen und geschult bei den Schamanen des Dorfes.

    Glaube: Der Glaube der Ahnen und die Leitung jener in allen Lebenslagen, aka Schamanenausbildung


    Äußerliches


    Seine Stimme liegt im mittleren Tonfeld und hat einen angenehmen nachklang. Für eine männliche Stimme klingt sie sehr weich und hat durchaus einen beruhigenden Einfluss auf sein Umfeld.


    Der groß gewachsene Shiusai misst vom Kopf bis zu den Füßen knapp an die 2,30 Meter und übertrifft dadurch auch den Durchschnitt jenes Volkes. Seine Statur ist schlank, dennoch hat er ein recht breites Kreuz und wirkt dadurch auf andere oft bedrohlich. Weshalb er sich des Öfteren in weite, helle Kleidung hüllt, unter anderem mit einem Mantel.

    Seine blonden Haare stehen vorn’ struppig ab und nach hinten laufen sie zu einem niedrig gebundenen Zopf zusammen. Die himmelblauen Augen strahlen hell und den Meisten freundlich entgegen.


    Wie die ein großteil der männlichen Shiusai besitzt Simast ebenfalls permanent tätowierte Ornamente auf dem oberen Körper und den Oberarme. Jene sieht man allerdings nur in seltenen Fällen. Zusätzlich schmücken seine Unterarme und Handrücken, sowie die Wangen und der seitliche Hals jene farbigen Zeichnungen, die Ritual getreu zum Vollmond erneuert werden.



    Ziele


    Durch jenes Geschehen der Weltenkollision, in eine ihm fremde Welt geworfen, lebte der Charakter für einige Zeit in der Hauptstadt Emiria. Verwundet und zum vermeintlichen Tode verurteilt, überbrückt er jene Zeit mit der Vorahnung der Ahnen, dass er noch gebraucht würde. Jene gaben ihm die Kraft und ließen ihn teilhaben an dem uralten Wissen der Seelenverbindung. Nun ergab sich für ihn ein Ziel und eine Aufgabe gefunden zu haben, alsgleich jene Person, die sein Leben zuvor schon veränderte, erneut seine Bahnen mit ihm kreuzte.



    Persönlichkeit


    Sehr zurückgezogen und eher still und beobachtend, abwartend und nicht vorschnell handelnd - So könnte man sein Auftreten in erster Linie sehen. Bedacht darauf nicht zu früh einzugreifen. Ruhig und gelassen nach außen hin wirken, dennoch das lodernde Feuer in sich zu tragen. Durch seine Erziehung und seine Kindheit geprägt, verhält er sich meistens eher unauffällig. Er ist anderen gegenüber stets höflich und offen eingestellt, dennoch mit einer Spur Skepsis bis er jene besser kennt. Er lässt sich leicht für etwas begeistern und spinnt das Ganze dann oft auch weiter in Gedanken.

    Er kann stur wie ein Esel sein, aber auch scheut sich nicht einzugestehen, wenn er mal nicht im Recht ist. Charmant und dem anderen Geschlecht mehr als zugetan, umschmeichelt er jenes oft mit weicher Zunge, welches dann meistens von Erfolg gekrönt ist. Allerdings ist dem Charakter Verzicht nicht fremd, gar enthaltsam und nicht materialistisch veranlagt,

    interessieren ihn Dinge wie Gold oder dergleichen nicht sonderlich.

    In seiner Wortwahl schlingt immer eine Spur Sarkasmus, sodass man sich des Öfteren nicht sicher sein kann, ob er Dinge auch genauso meint, wie er sie ausspricht.




    Stärken/Schwächen


    Seine Schwäche ist zugleich in machen Situationen auch seine Stärke. Durch seine Größe und den etwas breiter gebauten Körper sticht er oft, sowohl negativ, als auch positiv aus der Masse. Gleichzeitig verlangsamt es den Shiusai in seinen Schritten und er hat nicht jene Ausdauer an Geschwindigkeit, wie vergleichsweise eine Shikamru.

    Durch die Gabe der Ahnen, dem Bewusstsein jene verglühenden Seelenlichter wahr zu nehmen, fällt es ihm des Öfteren schwer unbefangen in Situationen hinein zu gehen.

    Als ihm zugeteilte größte Schwäche müsste dies wohl das weibliche Geschlecht sein, selbst wenn er meistens keine verwerflichen Hintergedanken pflegt.



    Fähigkeiten/Kompetenzen


    Die Kunst der Redegewandtheit mag gar eine Kombination sein zwischen angeboren und trainiert. So ist es nicht verwunderlich, dass die Ausbildung zum Schamanen ihn in dieser Fähigkeit noch weiter brachte.


    Des Jagens mächtig, aber mehr durch List und Tücke, statt reiner Geschwindigkeit. Nutzt er hierfür eher Fallen und Taktiken, welche sich meistens als sinnvoll herausstellten.

    Der Umgang mit diversen Waffen fällt ihm leicht, dennoch sagt er von sich selbst, dass ihm keine meisterlich liegt. Wenn er am trainieren ist, sieht man ihn oft mit Stöcken oder gar einem großen Stock hantieren.


    Seine Ausbildung im Tempel, brachte ihm einiges an handwerklicher Erfahrung ein, sodass er sich lange Zeit mit Architektur auseinander setzte und der Instandhaltung von verfallendem Sandstein.



    Vergangenheit/Geschichte



    Geboren und gar verstoßen, verloren oder gefunden. Er weiß es nicht. Seine ersten Erinnerungen fanden schon in jenem Tempel in Torusha statt. Die Alten des Tempels betüddelten den kleinen Jungen mit seinen strahlend blauen Augen und sämtliche weibliche Tempelmädchen umschmeichelten das jüngste Mitglied. So wuchs er auf, wurde vom niedlichen Jungen zu einem ansehnlichen Mann. Nichts kannte er, außer den Tempel und jenes kleine Dorf, welches sich am Fuße dessen erstreckte. Dort lernte er, formte ihn sein Glaube und ließ ihn für sein zukünftiges Leben wachsen.


    Als gleich die Zeit hereinbrach, voller Tumulte, Unruhen, Blut, Tod und der Auflehnung gegen das System der Alten, entschloss er sich aus dem Tempel zu fliehen



    25 Jahre hatte er nichts anderes gekannt als jenen Ort, doch etwas in ihm trieb ihn an. Es war als würde ihn etwas führen und so begab es sich, dass er abseits jeglicher Dörfer durch eine der weitläufigen Wüsten wanderte, ehe er etwas auf dem Boden liegend sah. Getrieben vom Schreck und ein Gefühl verfolgt, kam er jener Gestalt näher und beugte sich hinab. Die Kleidung jenes Bündels war untypisch schwarz, zerrissen, an einigen Stellen mit getrocknetem Blut verkrustet und man sah Metall durch schimmern an diversen Gelenken. Den Schweif mit einem halben Blick wahrnehmend stockte er kurz, neigte sich aber dann doch hinab und machte sich an der Schädelmaske zu schaffen, um jener schwach atmenden Gestalt Abhilfe zu beschaffen. Hervor kam ein weibliches Gesicht und für einen Moment hielt er Inne, ehe er sie sanft aufhob und sie hinfort trug, zu jener nahen Oase, welche er zu diesem Zeitpunkt sein Zuhause nannte.

    Tage vergingen, in denen er sich um sie kümmerte, jene Zeit sollte ihn verändern und prägen.



    Jahre später, nach der Weltenkollision sollte er sie wieder treffen und sein Verlangen, seinen Weg nun mit ihr zu teilen, wuchs erneut.








    Ausschnitt aus einem Lebensabschnitt


    ~Folgt~