Cordelia Irima ~ Steckbrief und Geschichte

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    • Cordelia Irima ~ Steckbrief und Geschichte

      Cordelia Irima


      Allgemeines:
      Volk:
      Shiusai

      Alter:
      sie selbst kennt Ihr genaues Alter nicht, aber sie schätzt, dass Ihre Alter um die 20 Jahre.

      Beruf:
      Tänzerin

      Soziale Klasse:
      Stammt aus einer Königlichen Familie, jedoch aus einer anderen “Welt”.


      Aussehen:
      Haare:
      Langes Schwarzes Haar, mal ruhig, mal unruhig.

      Male:
      ~ Zwei ranken artige Male auf den Ihren Wangenknochen
      ~ Das Male Ihrer Familie tragend auf dem rechten Schulterplatte

      Augenfarbe:
      tief blaue Augen, welche sich aber ändern können. - was es damit auf sich hat, kann gerne im Rp herausgefunden werden.

      Körperlich:
      Ihr Körper, welcher sich über ca. 1,70m erstreckt, kommt der einer eleganten Tänzerin gleiche. Sie ist zierlich, elegant und sehr schön anzusehen. Unterhalb Ihrer Schulterblättern befinden sich, empfindliche mittelgroße fledermausartige Flügel mit einer Spannweite, von Ihren ausgestreckten Armen. Des weiteren schmückt ein mittellanger Schweife Ihr Steiße. Zudem besitzt sie auch spitze Eckzähne.



      Cordelia Irima´s Bild von LesMelodie



      Persönlichkeit:
      Werte:
      ~ Ihr sind die Ihren Mitmenschen und Freunde das höchste Gut für sie. Leid welches den Ihren Freunden zugefügt wird oder diese bedrückt, löst unfassbare Gefühle in Ihr aus.
      ~Tagträumt sehr oft und schwelgt in Gedanken, Erinnerungen und in Erlebnissen.
      ~ Es kann vorkommen, dass Ihre Werte je nach Launen sich flexibel ändern, aber auch diese Eigenschaft gilt es im Rp herauszufinden.

      Fähigkeiten:
      ~ Fluch der Seelenbildung
      ~ Hatte die Seele einer Sukkubus in sich, welche innerliche, sowie auch äußere Veränderungen hinterlassen hatte.
      ~ Magisch (Eine Unterart der Seelenmagie)
      ~ Ihr Körper kann für unbekannte Zeit, nicht gebundene Seelen aufnehmen.

      Stärken:
      liebevoll, mitfühlend, hilfsbereit, treu, fürsorglich

      Schwächen:
      neugierig, äußerst vergesslich, leicht zu beeinflussen




      Vorgeschichte:

      Grelles Blitzen, grollendes Donnern durchfährt den Euren zärtlichen Körper. Alles beginnt sich zu drehen und eine undurchdringliche Dunkelheit reißt Euch in den Ihren Banne. Die eure Orientierung verliert sich nahezu sofort, als die Finsternis auf ziehet. Ein Gefühl der unsagbaren Källte und des unbremsbaren Sturzes macht sich in euch breit. Dann fährt ein greller Schmerze durch Euren ganzen Rücken.

      Vor dem euren Auge materialisiert sich ein altes mit Runen verziertes steinernes Tore, dann plötzlich ein kräftiger Stoße gen den euren Rücken und dann erneut der unbremsbar Fall in das Ungewisse. Ihr erblickt noch wie sich das steinerne Tore in der Entfernung langsam fortschreitend verdunkelt und dann gar zerfällt. Aus dem Tore dringt eine dunkle Stimme “Tochter, der Sünder, Ihr könnt vor mir nicht entfliehen!”
      Aus dem Tore, so scheint es, blicken euch zwei große, schwarz glänzende Augen, durchdringend an.


      Unter euch, spürt Ihr feinkörnigen sandigen Boden. Leichte salzige Meeresluft durchflutet die euren Geruchssinne und neben euch, das sanfte Rauschen der friedfertigen See. In der weiten Entfernung schreckt euch leises panisches Geschreie auf.

      Langsam richtet Ihr euch auf und vor euch liegt die sanft rauschende See. In der Weite könnt Ihr auf dem Meere kleine tänzelnde Schiffe ausmachen, welche schaukelnd umher treiben. So wie ihr diese beobachte, durchschießt den euren Kopf ein stechender Schmerze und die eure Sicht wird wieder von der Dunkelheit eingehüllt.

      Leises Zirpen umgibt euch, eine verspielte Windböe lässt kräftige Äste von alten Bäumen rauschen. Euch übergebeugt steht eine Kreatur mit dunkel grauer Haut und spitzen Ohren. Dieser lächelt euch liebevoll an und den seinen Munde entspringt grinsend folgende Worte:
      „Na? Hast du gut geschlafen, kleine?“
      Er reicht euch die Seine Hand um euch aufzuhelfen. Kichernd und schmunzelnd ergreift ihr, die euch so bekannte kräftige Hand und lasst euch auf helfen. Die plötzliche Belastung der euren Beine lässt euch nach vorne umkippen, doch der Mann euch gegenüber breitet seine starken Arme aus und fängt euch gekonnt ab. Die euren langen Roten Haare glänzen im Sonnenlicht, als sie auf die seine Schulter fallen. In seinen Armen liegend müsst Ihr lachen, was dem Manne gleich mit ansteckt. “Tollpatschig wie eh und jeh, liebste Cordelia?”

      Plötzlich zerspringt die liebevolle Szenerie in Tausend Scherben und ein stechender Schmerze durchsticht den euren Halse. Vor euch steht ein riesiger vernarbter Hühne, welcher sich mit seinem Gesichte an den eurem Halse vergeht. Ihr merkt, wie er das eure Blute aus der Wunde saugt. Die Eure Hand streicht zärtlichst über das seine Gesicht. Ihr wischt euch den Schweiße aus der Stirn und richtet das eure schwarz glänzend Haar, doch langsam schwinden die euren Kräfte und das eure Sichtfeld wird wieder von der undurchdringbaren Finsternis umhüllt.

      Erneutes Geschrei durchfährt den Euren Körper und Ihr schreckt panisch aus einem Tagtraume auf. Mit weit aufgerissenen Augen sucht Ihr den weiten Horizont nach dem Hilferufen ab. Nicht weit von euch entfernt könnt Ihr eine kleine Stadt ausmachen. Immer noch nach den Schreien umsehend, entscheidet Ihr euch langsam gen Richtung der Stadt auf zu brechen.
      In der Umgebung könnt Ihr ein leises Rascheln von vertrockneten Gestrüpp aus machen, das passive Rattern eines klappernden Schweifes und das sanfte rauschen der Wellen, welche immer wieder gemächlich den heißen Sande befeuchten.
      Die Hitze der drückenden Sonne lässt die Stadt in der Ferne immer wieder verschwimmen und aufflackern. Euer Mund fühlt sich sandig und trocken an, die heiße und staubige Luft macht eurer Lunge zu schaffen und Ihr atmet sehr schwer und angestrengt. Eure Beine werden zunehmends schwerer und ihr schlottert nur noch zittrig in die Richtung der Stadt.
      Irgendwann verlassen euch gänzliche die euren Kräfte und ihr fallt unsanft auf den heißen körnigen Sande. Ihr müsst ausspucken, könnt dies aber nicht, da sich in den euren Munde keinerlei Feuchtigkeit mehr befindet. Schützend vor dem Sande und vor völliger Erschöpfung schließt ihr die euren Augen.

      Vor euch zeichnen sich vier weibliche Gestalten ab, welche euch die Hände hinreichen und säuseln.
      „Schwester komm zu uns!“
      Just in diesem Moment dematerialisieren sich diese und steigen in einer geistartigen Wolke auf und rasen und die eure Brust. Stechender Schmerze durchfährt euch, eurer Körper fühlt sich warm und kalt zugleich an, alles kribbelt unzähmbar, die Muskeln verkrampfen und


      Plötzlich schlägt euch ein nasses Tuche in das Gesicht!

      ...

      Ein eleganter Körper eint es, doch so scheint es, innerlich ringend und so unterschiedlich in Ihrer selbst.

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    • Hintergrundgeschichte:

      Kapitel 1 - einschneidende Erlebnisse

      Vor dem Euren Auge zeichnet sich langsam ein gläserner Tische ab, welcher die letzten warmen Strahlen der untergehenden Abendsonne auf sich spielend flimmern lässt. Eine angenehm warme Brise fährt über den Euren zarten Körper. In der Ferne kann man das unbeschwerte Lachen von Kinder vernehmen, wie auch das rege Treiben auf den Marktstraßen der Stadt. Sanftes Rauschen des Meeres bahnt sich den Wege hinauf zu dem Euren Balkon. Ihr spürt wie die eure rechte Hand zärtlichst von einer anderen gedrückt wird. Ein Gefühl der wärme und zuneigung breitet sich in euch aus, doch als Ihr gerade hinüber blicken wollet, bricht urplötzlichst grollendes Donnern aus und Ihr zuckt panisch zusammen. Nahezu sofort spürt ihr einen stechenden Schmerze in der Schläfe, Finsternis bricht besitzergreifend über die eure Sicht herein, die eben noch so heimisch klingenden Geräusche verstummen sofortigst und eine eisige Kälte umhüllt den Euren Körper.

      Langsam zeichnet sich vor den Euren Augen zwei große und euch so bekannt wirkende Silhouetten ab. Ein sanftes Streichen über den Euren Kopfe. Ein zartes Wischen an der euren Wange und in der ferne erklingende bekannte Stimmen, verursachen das die eure Sicht langsam auf klar. „Na, gut geschlafen, meine kleine Cordelia?“ ertönt es von einem breit gebauten Manne, auf dessen Körper sich stählerne Muskeln abzeichnen. Entlang seiner starken Arme, zeichnen sich lange und große Narben ab. Sein Gesicht wirkt euch so bekannt und familiär, diese tief blauen Augen, dies kurze wilde braune Haar, das schwarze Male am Halsansatz, was aussieht wie eine Träne, oder gar Wassertropfen, welch umarmt wird von einer Art Schale. Sein kantiges, aber doch warm und liebevoll drein blickendes Gesichte lässt in euch ein sanftes Gefühl der Geborgenheit aufkommen. „Papa, guten Morgen!“ entweicht es dem Euren Munde und Ihr wischt euch ein wenig verschlafen durch das kindliche Gesicht. Langsam beugt sich die andere Person zu euch herab ihr zärtliches Antlitz lässt euch erinnern, dass die die eure liebste Mutter ist. Wie in Zeitlupe fallen die Ihren langen schwarzen Haare auf das eure Bette und die Ihren braunen Augen starren tief in die euren. Plötzlich ein starker Schmerze an der euren Wange und die Hand der Frau fliegt an euren Augen vorbei. Sofort schwärzt sich eure Sicht erneut und die Finsternis umhüllt euch kriechend langsam.

      Die ebendst noch so lachenden Kinder, werden auf einen Schlag von lauten angsterfüllten Hilfe Schreien übertönt. Verzweifelt schaut Ihr euch nach dem eben noch, neben euch sitzenden Manne um, die euren Augen weiten sich, als gar die eure Hand voller Leere ward. Dort wo vorhin noch der eure liebste Manne saß, ist nun nur noch ein kleines verwehtes Häufchen Sande, in welchem Ihr ein leichtes Funkeln erkennen könnt. Langsam und mit zittriger Hande ergreift ihr dies Funkeln voller Hoffnung, als wärd es ein Anker für euch. Ein Anker der Hoffnung oder gar der Selbstbeherrschung. Bedrohlich schnell steigt Panik in euch auf, etwas glattes und kaltes berührt die euren so zarten Fingerlein. Ein eiskalter Schauer läuft euch über den euren Rücken, als ihr die Hand zögerlich zu dem Euren Körper bewegt. Je näher die Hand an dem euren Körper ist umso mehr erschaudert ihr.

      “Was ward geschehen?”; “Wo ist der meine liebste Manne!” ; “Warum ward es so finster und warum sah ich die meinen Ahnen?!” all dies Gedanken und noch viele mehr, spuken wie finstere Netze in den euren Kopfe herum.
      Wie in Zeitlupe dreht ihr, schon mit einer unbehaglicher dunklen Vorahnung die eure Hand um und öffnet diese langsam, für einen kurzen Moment ward alles um euch herum still, der sanfte Wind scheint verstummt, die Schreie in der Ferne erstickt und die Menschenmassen verweht. Die Farbe entweicht der euren sanft gebräunter Haut, als gleich ihr den Ringe des Euren Mannes in der Hand haltet. Das bläuliche glitzern des Kristalles, im leichten Laternenlichte ward so eindeutig und unverwechselbar. Dies war er, ohne Zweifel, aber wenn er hier ward, wo war dann der eure Manne, Tera?!

      Je mehr ihr darüber nachdenkt umso mehr macht sich eine dunkle Panik in euch breit. Nach einiger Zeit versucht Ihr euch auf zu raffen, doch gar gelingt euch dies nicht und ihr sackt auf den hölzernen Boden. Wo ist der eure Manne hin? Was sind das für schicksalhafte Rückblicke, was ward das Donnern, hier in der Wüste und gar, warum schreien Menschen in der Ferne? Langsam merkt Ihr, wie etwas finsteres den euren Körper einnimmt und als gleich ihr euch noch zu wehren versuched, verblasst der hölzerne Boden unter euch immer zunehmend.

      Ein eleganter Körper eint es, doch so scheint es, innerlich ringend und so unterschiedlich in Ihrer selbst.
    • Kapitel 2 - Das Ritual

      Vor euch tut sich langsam eine unbehagliche Szenerie auf. Als Ihr euch zögerlich um seht, findet Ihr euch in einer Art feuchten Keller wieder, das regelmäßige tropfen von Wasser schallt durch den Raume, das leise rauschen des Kerzenfeuers und unruhige am Boden kratzen von weicher Kreide. Langsam hebt Ihr den euren Blicke und erkennt sofort die euren Eltern, der Vater weinend in einer Ecke stehend und mit sich selbst ringend, die Mutter mit einem kurzen Kreide Stücke in der Hand, einen Zirkel um euch ziehend. Es scheint gleich so als höred Ihre eine Melodie in dem Raume. Verwirrt und mit einem unbeschreiblich unwohlen Gefühle mustert Ihr den Zirkel um euch. Verwirrt wollet Ihr den Munde auf machen, doch dann erkennt Ihr es, Schuppen fallen von den Euren Augen, die eure Mutter bereitet dies Rituale vor. Sofort macht sich von erneutem die Panik in euch breit. Hilfesuchend schaut ihr zu dem euren so starken Vater, doch gar dieser wimmert nur leise vor sich hin und es scheint gleich so, als würd dieser um Verzeihung bitten. Die eure Mutter, eine klare und kalte Melodie summend grinst nur vor sich her, sie scheint mit dem Ihren Zirkel zufrieden zu sein, als gleich sie aufstehed und die Ihren Hände an den Seiten abklopfed. Ihr wissed genau, was hier vor sich geht, denn gar die euren Mutter, hatte euch dieser Magie gelehrt. Voller Furcht vor dem folgendem versucht Ihr verzweifelt auf zu stehen, doch gar die euren Beine scheinen euch nicht zu gehorchen. Zittrig und mit angsterfüllten Blicke hebt ihr den Kopfe und wollt etwas den euren Eltern zurufen, als gleich es scheined, dass Ihr durch ein steinernes und mit Runen verziertes altes Tore falled. Ihr Spürt ein ziehen in der Brust Region, welches sich über den euren Körper ausbreitet. Ein Brennen auf den euren Wangen und der stumpfe Schmerze in den Augen. Immer schneller fallend, so scheint es, ertönt eine gefühlskalte dunkle Stimme “Tochter, der Sünder, Ihr könnt vor mir nicht entfliehen!” Dann plötzlich ein harter Aufprall, welch euch aus dem Leben zu katapultieren scheint.

      Ihr findet euch vor den Toren der Stadt wieder, nicht weit von den Feldern der Shiusai. Verschwommen erinnert Ihr euch noch, wie Ihr das eure Hause verlassen habed und … und habt ihr dies wirklich getan? Entsetzen steigt in euch auf bei den Gefühl, als Ihr versuched euch angestrengt an die Tat zu erinnern, doch so scheint es liegt darüber ein finsterer undurchdringbarer Schleier.

      Ein eleganter Körper eint es, doch so scheint es, innerlich ringend und so unterschiedlich in Ihrer selbst.
    • Kapitel 3 - Schmerzende Schatten

      Dann erneut, ein verzweifelter Hilfeschrei, nicht weit von euch! Ohne groß nach zu denken, spürt Ihr wie die euren Beine schnurstracks in Richtung dessen schreiten. Nur noch um den Hügel herum und dann … erneute Schreie durchfahren den euren Körper. Schreie, wie Ihr sie noch nie gehört habt, Todes ängstliche Schreie so scheint es, Schreie die von einer, um Ihr Leben fürchtenden Fraue, zu kommen scheinen. So angsterfüllt und gleich gar herzzerreißend!

      Als Ihr um das Eck rennt, erblickt Ihr es. Eine Kreatur, so scheint es, aus Purem Schatten geformt mit fledermaus artigen Flügeln und einem langen spitzen Schweife. Zähnefletschend blickt es euch direkt an, doch gar stürmt es verwunderlicher Art und Weise nicht sofort auf euch zu, sondern legt den Kopf schief und ein dunkles Kichern ertönt. Von der ebend noch so verzweifelt schreienden Fraue fehlt plötzlich jede Spur. An diesem Orte sind nur Ihr und das Schattenwesen vor euch.
      Starr vor Angst blickt Ihr in die seinen tiefschwarzen Augen. Langsam geht es auf euch zu und beugt sich über euch. Ihr spürt eine kalt vibrierende Luft und ein unangenehmes Kribbeln fährt euch unter die Haut. Sein kalter Atem bläst euch in den Euren Nacken. Reflexartig und mit zitternder Hand fährt ihr an eure Seite, wo hinter einer Lasche der eure Dolche befestigt ist. Das Adrenalin bringt, das Eure Blut zum kochen. Seine tiefschwarzen Augen scheinen euch durch dringlichst zu Mustern. Erneut ertönt ein dunkles kichern und die Luft vibriert noch mehr. Dunkle Rauchfaden steigen wie Ranken auf und nehmen euch für einen Moment die eure Sicht. Mit einem leichten, doch verwunderlichst angenehmen Drücke wickelt sich plötzlich ein langer Schweife um den Euren Oberschenkel. Panik macht sich auf in euch breit und Verzweiflung keimt langsam in euch auf. Ruhige Flügelschläge lassen die Dunklen Rauchfäden verwehen. Das eben noch so bedrohlich aussehende Monster ward verschwunden und vor euch steht eine wunderschön aussehende Dame. Vor Verwirrung und Unglauben schüttelt ihr den Kopfe, als wolled Ihr einen Alptraume abschütteln. Langsam kommt die elegante Frau, mit einem äußerst betonten Hüftschwunge, euch immer näher und schmunzelt euch an. Hinter ihnen Rücken erstrecken sich fledermausartige Flügel, der Schweife, welch sich noch immer um Euren Oberschenkel windet, streicht leicht an den Euren Innenseiten. Die Dame hat euch nun fast erreicht, ein komisches Gefühl überkommt euch, ihr fühlt euch … ja irgendwie wohl. Zittrig streckt ihr den Euren Dolche vor euch aus, doch als die Dame mit tiefschwarzen Augen euch erreicht hat, legt sie sanft Ihre Hand auf die eure. Erneut ertönt ein leise kichern und der Schweife kriecht langsam immer weiter, den Euren Oberschenkel hinauf. Ein erneutes vibrieren der Luft durchzieht die Wüste, ein angenehmes Kribbeln, steigt in euch auf und eine Gänsehaut überkommt euch. Ihr könnt den Blicke nicht aus den Augen der Dame lösten. Leise Stimmen so scheint es, säuseln euch im Kopfe zu. Die elegante Fraue bleibt, nur ungefähr eine Handbreite vor euch, zum stehen. Der ihre Schweife wickelt sich nun rhythmisch, zwischen Euren Beinen hindurch, der Euren Hüft hinauf. Langsam kommt die Dame dem Euren Gesichte immer näher, ein komisches Gefühl durchfährt die eure Magengrube. Die Flügel der Fraue umschlingen den Euren Körper begierlichst und drücken euch ganz nahe an den Ihren Körper.
      So steht ihr nun da, Gesicht in Gesicht blickend, nur wenige Fingerbreiten von einander entfernt, Hüft an Hüft gepresst. Erneut das hypnotische säuseln in dem Euren Kopfe, als die eure An die Brust gepresste Hand, mit dem Dolche instinktiv zu zucken beginnt. Langsam beugt die Dame sich immer näher, dem Euren Gesichte entgegen, eure Lippen beginnen langsam zu kribbeln und das komische Gefühl breitet sich langsam in dem Euren ganzen Körper aus, der Schweife der Dame windet sich noch immer rhythmisch um den Euren Unterleibe. Ein Kichern hallt leise auf, als sich die Euren Lippen berühren und die Dame mit der Ihren Zunge spielerisch in den Euren Munde eindringt. Vor Schreck und vor Verwirrung zuckt der euer Arme, mit dem Dolche auf und dringt in die kalte Brust der Dame.
      Sofort entfernt sich diese erschrocken von dem Eurem Gesichte und ihre Flügel sinken zu Boden. Ein leidiges Stöhnen hallt auf, dann ein stechender Schmerze in der Euren Brust, der eure Körper scheint zu kochen. Dunkle Rauchschwaden steigen auf, der ganze Körper beginnt zu schmerzen. Langsamst lichten sich die dunklen Schwaden, eine erneute Schmerzen Welle überkommt euch und zwingt euch zu Boden. Stöhnend hebt ihr den Kopfe und bemerkt, dass die Dame sich in dem Rauche aufgelöst hat und verschwand. Ein Brennen unterhalb den Euren Schulterblättern, ein Drücken an den Euren Eckzähnen, ein Stechen an dem Euren Steiße und das Kochen des Euren Blutes, färben eure Sicht dunkelrot. Die Schmerzen ziehen sich durch gar den ganzen Euren Geiste und dann ward es plötzlich ganz still und stumm, kein Schmerze mehr, kein Geschrei eures Körpers mehr, kein Geächzes der Euren Gliedmaßen, einfach nur Finsternis …


      Ein eleganter Körper eint es, doch so scheint es, innerlich ringend und so unterschiedlich in Ihrer selbst.
    • Kapitel 4 - vom Schwerte und Dolche

      Langsam materialisiert sich, vor dem Euren Augen, ein Raume aus sandsteinernen Wänden. Allmählich seht ihr euch um und entdeckt, dass ihr inmitten einer Art Tempel stehet. Neben euch, der Eure so starke Vater und die eure noch zierliche kleine Schwester. Vor euch zeichnet sich ein mit Runenverziertes, Schulter hohes steinernes Pulte ab. Behutsam geht Ihr auf dies Pulte zu, mit gespannten Blicke versucht Ihr zu erkennen, was die Runen ausdrücken zu wollen, bei den meisten gelingt es euch auch. Ihr erfahrt, dass hier eine Art Artefakt liegen solle, welch von einem Götter Kinde gefertigt sein soll.
      Leise ertönt die tiefe Stimme des Eures Vaters: “Genau, wie Ihr sehet, meine liebsten Kind, die unsere Aufgabe ist, dies Artefakt zu schützen. Wir sind die sogenannten Hüter.” Er deutet auf ein Paar Runen Zeilen am Altar. “Die Hüter einer mächtigen Waffe, welch über Fortbestand oder Untergang der Welten führen könnt. Die von unseren Ahnen gestellt Aufgabe ist es, dies Schwerte zu Schützen, denn wenn bekannt wird, was dies Artefakt anrichten könnt, dann ... “ Die seine Stimme wird immer leiser und beginnt leicht zu Zittern. Neugier packt euch und Ihr geht langsam noch näher. Kurz vor einem in Stein gemeißelten Zirkel, bleiben die euren Füße abrupt stehen. Es dauert einen Moment bis Ihr erkennt, was dieser Zirkel bedeutet, aber zum Glücke ward Ihr in der Lehre schon so weit. Es ward ein sehr alter Schutzzirkel, welcher das Artefakt umgab. Doch die eure Neugierde ward noch lange nicht gestillt, aufgeregt stellt Ihr euch auf die Zehenspitzen, um das Artefakt zu erkennen. Aufgeregt schlägt das eure Herze, die euren langen schwarzen Haare fallen zu den Seiten herab und dann seht Ihr es, ein funkelndes Schwerte, lag dort. Ihr könnt ein paar Runen erspähen, doch dann verliert Ihr das Gleichgewichte und kippt nach vorne um. Lautes Geschrei durchzieht den Raume und Ihr seht wie in Zeitlupe, wie Ihr langsam über den Zirkel falled.


      Es dauert einige Zeit, bis der eure Schmerze nach lässt. Langsam und Vorsichtig richtet ihr euch auf. Ein leichtes Lüftlein weht euch in das Gesicht. Ein euch unbekanntes Gefühl, ja gar ein ziehen im Rücken, oder gar auch um Steiße, steigt in euch auf und lässt Euch erschaudern. Nervös blickt ihr euch um, euch ward als hättet ihr ein leises kichern gehört, oder gar euch jemand angestupst. Instinktiv fahrt ihr euch an den Euren Rücken und erstarrt. Ihr fühlt komische Erhebungen an den Euren Rücken, als gleich ihr diese berührt stöhnt ihr ungewollt auf. Durch die eure sehr freizügige Kleidung, entfalten sich unterhalb der Euren Schulterblätter kleine fledermausartige Flügel. Erschrocken fasst ihr euch an das Gesäß und könnt auch hier eine euch unbekannte Erhebung ertasten. Ein erneutes Mahle müsst ihr bei der Berührung aufstöhnen. Verwirrung und ein ungutes Gefühl, der Verzweiflung oder gar Panik, macht sich langsam in euch breit. Etwas Unbekanntes windet sich, genau an dieser Stelle, unter dem euren Höschen. Es dauert etwas bis ihr realisiert, das euch scheinbar die selben Flügel und Schweife wachsen wie der Schattenkreatur. Äußerst verwirrt schaut Ihr euch um, auf der Suche nach jener dieser Kreatur, doch gar das einzige, was Ihr findet Ist der Eure Dolche, auf den Boden liegend. Langsam beugt Ihr euch herab und zieht diesen aus dem Sande. Als Ihr Ihn nun näher betrachten könnt, bemerkt Ihr, das die verzierte alte Klinge gebrochen ist. Erneut sinkt Ihr auf die euren Knie, nieder auf den warmen Sande der Wüste, in der Hand haltend den euren Dolche. Als Ihr so da hocked, verschwimmt das eure Sichtfeld langsam.

      Ein Beben durchfährt den euren Körper, die sandsteinernen Wände scheinen zu erzittern. Ein Raunen durchdringt den Tempel. Langsam erkennt Ihr, dass Ihr in Miten des Zirkel lieget. Ihr merkt, wie jemand an den euren Beinen ziehet. Verwirrt blickt Ihr hinauf in das aufgebrachte und schon panische Gesichte des Euren sonst so gefassten Vaters. Angsterfüllte Schreie tönen durch den Tempel, die eure kleine Schwester kauert an einer Wand gelehnt und verbirgt, das Ihre ängstliche Gesichte, zwischen den Ihren Knie. Unsanft werdet Ihr, noch immer ein wenig benommen, auf die euren Beine buxiert. Laut und kräftig ertönt die Stimme, des Euren Vaters “Fliehet, Kinder!” Noch immer ein wenig benebelt, torkelt ihr mehr schlecht als recht, hinüber zu der euren kleinen ängstlichen Schwerster. Der Boden bebt, lautes Geschrei durchdringt den Tempel. Bei der euren kleinen Schwester angekommen, helft ihr dieser auf und blickt, ein letztes Mahle, zu euren Vater, ob dieser euch nun folged, doch gar steht er in dem Zirkel mit gezogener Schwertklinge und Dolche. “Rennt! Ich komme nach!” Schreit jener dieser euch entgegen. Naiv wie ihr zu diesem Zeitpunkt ward, nickt Ihr nur ängstlich und rennt mit der euren Schwester an der Hand, hinaus aus dem Tempel.
      Die Sonne sticht euch in das Gesichte, der heiße Sand umgibt die euren so empfindlichen Füße. Plötzlich dringt unmenschliche Gebrüll aus dem Tempel heraus. Panik durchflutet den euren Körper und Ihr setzt eure verängstigt zitternde Schwester ab, dann rennt Ihr zurück hinein, stets auf der Suche nach dem euren Vater. “Vater wo seit Ihr!” Die euren Beine tragen euch immer weiter hinein, vorbei an den prachtvoll verzierten Säulen. Ein Ohrenbetäubender Knall lässt den ganzen Tempel erschüttern. Der Boden erbebt und reißt euch von den Euren Füßen und Ihr fallt über voller Länge auf den Boden. Ein setchender Schmerze durchzieht den euren Kopfe. Zittrig richtet Ihr euch unter enormen Anstrengungen auf. Was geschieht hier nur? Wo ist der eure Vater? Voller Angst rennt Ihr nun immer weiter, bis gleich Ihr inmitten der Haupthalle stehet, doch gleich was Ihr dort erblicket, lässt das eure Blute gefrieren. Eine Kreatur, so scheint es, direkt aus der Hölle stammend, so fürchterlich, wie die Finsternis selbst, so angsteinflößend, wie der Tode in Gestalt, so gefährlich, wie eine Horde Drachen! Der Euer Vater lieget direkt vor den seinen Füßen. Die Zeit scheint stehen zu bleiben. Langsam beugt die Kreature sich herab zu dem euren Vater. Die pechschwarzen Klauen funkeln ehrfurchts erregend auf, langsam holt die Kreatur aus. Die euren Beine rennen so schnell, wie sie den euren Körper Tragen können. Voller Angst entweicht ein verzweifelter Schrei, nach dem euren Vater, euren Körper. Ein erneutes Beben durchzieht den Tempel. Dann plötzlich, erhört von der euren Stimme, drehet sich der Eure Vater erschrocken um. “Cordelia?! ... “ Das Schwerte ausgestreckt und nun völlig schutzlos blickt er euch an, als gleich es einen zerberstenen Schlage tut. Ein Schlag, der euch für einen Momente, von den Beinen reißet. Alles ward rot vor den euren Augen. Ihr seht mit an, wie das Monster seine scharfen Klauen in das weiche, nachgiebige Fleische des Mannes schlägt und die Wucht des Schlages den seinen Körper zerfetzt. Ein lautes Knacken ertönt als gleich die Wirbelsäule durchbricht, ein platzendes Geräusch tönt auf, als die Körperliche Hülle des Vaters zerberstet. Noch immer auf Ihn zu rennend, schreit Ihr verzweifelt auf und falled vor die Füße des Monstrums. Nun liegt Ihr da, inmitten der Blutlache des ebend noch Euren so starken Vaters, neben euch der Seine alte Dolche und der Rest von Ihm scheint im ganzen Raume verteilt. Dieser muss er verloren haben, als das Monster Ihn tötete. Langsam verschwimmt erneut die eure Sicht und
      ...

      Ein eleganter Körper eint es, doch so scheint es, innerlich ringend und so unterschiedlich in Ihrer selbst.